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Urban Benedict Prill
Heilpraktiker, Physiotherapeut, Yogalehrer
Eislebener Straße 6
10789 Berlin
Telefon: (0 30) 23 62 66 33
Mobil: (01 72) 6 46 56 23
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Senioren-Gymnastikgruppe  

Die Senioren-Gymnastikgruppe von Urban Benedict Prill 

Unter dem Motto "Mit Schwung bis ins hohe Alter" findet seit Oktober 1999 in den Räumen der Jugend, im kleinen Saal im ersten Stock, eine Gymnastikgruppe für Damen im Alter ab ca. 65 Jahren statt.

Aufgeteilt in Kurse von 6 bis 8 Wochen, gibt es für Neueinsteigerinnen immer wieder die Möglichkeit, dazu zu kommen. Die Kurse finden jeweils dienstags von 17 bis 18 Uhr statt. Die Kursgebühr richtet sich nach der Anzahl der Termine und entspricht derzeit 6.- Euro pro Abend. Zu einer kostenlosen Probestunde sind Sie herzlich eingeladen.

 

Das Programm

Die Übungen sind einfach gestaltet und bauen aufeinander auf. Sie finden im Stehen, im Sitzen und bei gesundheitlicher Eignung auch auf der Turnmatte statt und werden musikalisch begleitet. Den Schwerpunkt bildet die Rückenschule und die Rhythmische Gymnastik; es werden aber auch Elemente aus dem Seniorentanz sowie leichte Übungen aus dem Yoga und dem Tai-Chi verwendet, um die Selbstwahrnehmung, die gesunde Atmung, das Gleichgewicht, die Konzentrationsfähigkeit und die Energetisierung des Körpers zu fördern. Gedächtnistraining und Ballspiele runden das Programm ab.

Die Teilnahme ist auch bei einer altersentsprechenden gesundheitlichen Verfassung möglich. Unter geschulter Beobachtung erhalten Sie jederzeit individuelle Hilfestellung. Eine der Damen, die von Anfang an dabei war, und die die Gruppe erst kürzlich aus Altersgründen – im 90. Lebensjahr - verlassen hat, ist Frau Beitz. Frau Beitz hat viele Jahre lang an der Liebfrauenschule als Sportlehrerin gearbeitet. Immer wieder hat sie im Kreise die anderen Damen ermutigt, dran zu bleiben. Obwohl es ihr zuletzt schon schwer fiel, an der Gymnastik teilzunehmen, hat sie immer wieder betont, dass es ihr nachher besser ging als vorher.

 

Die Gruppe

Die Teilnehmerinnen kommen nicht nur aus unserer Gemeinde, sondern auch aus der evangelischen Kirchengemeinde in der Eichenallee und letztendlich aus ganz Neu-Westend. Die meisten Damen kommen zu Fuß - mit der Turnkleidung unterm Arm - und treffen sich gerne eine viertel Stunde vor Beginn auf dem Plateau vor dem Gemeindezentrum zu einem Schwätzchen. An schönen Sommertagen findet die Gymnastik auch schon mal auf der schattigen Wiese im Garten statt. "Berührungspunkte mit der parallel ablaufenden Kindergruppe von Katharina Walsen, mit der wir uns dann den Garten teilen, waren zuweilen sehr belebend."

Neben den wöchentlich stattfindenden Turnstunden trifft sich die Gruppe meist im Frühjahr zu einem kleineren oder größeren Ausflug. Waldspaziergänge, Kudammbummel, Eisessen und sogar eine Kremserfahrt wurden schon unternommen. Dabei wird über allerlei kulturelle und weltanschauliche Dinge gesprochen, und auch das Gespräch über die Ökumene findet hier Begeisterte. Drei oder vier Mal im Jahr zum gemeinsamen Abendessen in einem Restaurant in der näheren Umgebung zusammen zu kommen, auch das ist Tradition geworden. In heiterer Stimmung werden hier selbst verfasste Gedichte vorgetragen oder die Damen erfreuen sich an Ratespielen. Den Höhepunkt und zugleich Abschluss des Jahres bildet immer Mitte Dezember die Weihnachtsfeier.

 

Initiator und Leiter der Gruppe

Leiter der Senioren-Gymnastikgruppe ist Urban Benedict Prill. Er ist Heilpraktiker, Physiotherapeut und Yogalehrer.

"Als ich im Frühjahr 1999 in der Praxis für Unfallchirurgie bei Dr. Hofbauer in der Preußenallee 42 als Physiotherapeut tätig war, suchte ich nach einer Idee, meine Patienten privat weiter zu betreuen, welche durch eine für mein Empfinden zu kurze therapeutische Behandlung nicht hinreichend kuriert waren. Da viele Fälle sehr ähnlich lagen, kam mir der Gedanke, eine Gruppe ins Leben zu rufen, die zunächst sowohl nachbereitend als auch präventiv ausgerichtet sein sollte.

Obgleich ich formal der Gemeinde Sankt Ludwig angehörte, war es für mich nicht nur räumlich naheliegend, in der Gemeinde Heilig-Geist nach einem geeigneten Raum zu fragen, sondern auch aus einer alten Verbundenheit heraus: Schon aus meiner Grundschulzeit, als ich noch die Herz-Jesu-Schule besuchte, war mir Heilig-Geist sehr vertraut. Später, als ich auf das Canisius-Kolleg wechselte, gab es gute Kontakte zur Liebfrauen-Schule – und immer spielte Heilig-Geist eine Rolle. Über meinen älteren Bruder Markus, der mit seiner Band regelmäßig in der Gemeinde zum Fasching spielte, kam ich sogar für kurze Zeit in den Singekreis von Carola Schimek.

Am 27. April 1999 bot mir Pater Schöning an, an der Gemeindearbeit teilzuhaben. Wir trafen eine Nutzungsvereinbarung über den Raum, und er übergab mir den Schlüssel zu 'christlichen Konditionen'. Inzwischen sind es 9 Jahre her, dass ich hier in der Gemeinde meine Gruppe leite, und es macht mir immer noch sehr viel Freude.“

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