Wir schau´n übern Zaun – Pastoralen Raum „er-fahren“  

Wir schau´n übern Zaun – Pastoralen Raum „er-fahren“

 

Bei bestem Spätsommerwetter machten sich etwa 40 Frauen und Männer per Fahrrad auf den Weg, um den pastoralen Raum zu „er-fahren“. Vom S-Bahnhof Heerstraße ging es zunächst durch den Eichkamp, unterm S-Bahnhof Grunewald hindurch zur Kirche St. Karl Borromäus, wo uns weit geöffnete Kirchentüren erwarteten. Die Geschichte der Gemeinde, die uns Pater Bernd Dangelmayer nahebrachte, und die Orgel der Kirche standen beim Besuch im Mittelpunkt.

 

 

Die nächste Station war die Salvatorkirche in der Tölzer Straße. Ein kurzer Weg, der allerdings deutlich urbaner war, als das erste Teilstück. Pater Maximilian begrüßte die Gruppe und erzählte von „seiner“ Kirche und der großen im Altarraum stehenden Christusstatue, die mit offenen Armen auf die KirchenbesucherInnen zuläuft. Das sonnige Grundstück lud zum Verweilen ein – die Gruppe jedoch musste weiterfahren, denn an der nächsten Station wurden wir schon erwartet. Der Weg führte jetzt durch den städtischen Samstagvormittagsverkehr und mehrere Zwischenhalte waren notwendig, um wieder zusammen zu kommen, wenn Ampeln uns getrennt hatten.

 

 An der St. Canisiuskirche erwarteten uns schon Frau Galecki und Pater Hösl. Wir erfuhren viel über die Entstehungsgeschichte und die architektonischen Besonderheiten der Kirche,

 sahen sie von innen und außen an, machten uns dann aber wieder auf den Weg – schnell auf die andere Seite des Lietzensees zum Helene-Weber-Haus des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB). Dort saßen einige Bewohnerinnen in der Sonne und begrüßten uns gemeinsam mit Frau Petrauschke, der Geschäftsführerin des Verbandes. Dass es dort 150 Wohnungen nur für Frauen gibt, mehrere Generationen zusammen leben, sich gegenseitig unterstützen und der Frauenbund den Rahmen dafür bietet, erfuhren wir. Unseren Besuch schlossen wir in der Kapelle mit einem gemeinsamen Lied ab.

 

 

Jetzt kurz den Kaiserdamm hoch und schon standen wir auf dem neu gestalteten Vorplatz der Liebfrauenschule und ließen uns von Pfarrer Nehk das erst vor kurzem eingeweihte Lichtenbergdenkmal erklären.

Als letzte Station steuerten wir dann die Gemeinde Heilig Geist an, hörten hier noch die Kurzversion der Gemeindegeschichte, sangen und beteten miteinander. Anschließend ließen wir den gemeinsamen Vormittag im Pfarrgarten bei Wasser und Laugenstangen ausklingen. Allen die dabei waren, hat die Radtour gut gefallen. Gespräche mit bekannten und neuen Menschen haben die Zeit miteinander fast zu kurz erscheinen lassen. Wir wissen jetzt, dass es gar nicht so weit ist zu den Nachbargemeinden im Pastoralen Raum und haben ein paar Ideen, wie wir neue Impulse fürs weitere Kennenlernen setzen können.

 

Sibylle Rooß, PGR Heilig Geist